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Angst, Panikattacken und einen konstruktiven Umgang mit Gefühlen

  • Silentpower Alstetterstrase 121 8048 Zürich (Karte)

Angst ist ein grosses Thema in unserer Gesellschaft, viele Menschen leiden unter diffusen und unerklärlichen Ängsten. Der Alltag kann stark beeinträchtigt werden und viele benötigen sehr viel Kraft und Überwindung, seinen täglichen Verpflichtungen nachzugehen. Die Symptome können sehr stark variieren von einem unterschwelligen, permanenten komischen Gefühl im Bauch oder Brustbereich, bis Herzrasen, schwitzen, Atemnot oder regelmässigen Panikattacken in gewissen Abständen. Ich höre in der Praxis immer wieder, dass Angst das Gegenteil von Liebe sei, dass Angst etwas Negatives sei und man es kontrollieren sollte oder loslassen müsste. Die Angst schwäche einen und hindert einen daran seine Ziele zu verwirklichen.

Es gibt auch Menschen die wissen nicht ganz genau was sie ihnen fehlt, weil sie eigentlich alles haben und trotzdem fühlen sie sich „komisch“, blockiert oder rastlos. Andere wiederum haben das Gefühl neben sich zu stehen, das Leben gehe irgendwie an ihnen vorbei, begleitet von einem Gefühl der „Unwirklichkeit“.

Wie wir sehen sind die Symptome ziemlich breitgefächert, wobei die Ursache oft in der Angst oder dem Hirnstamm liegt. Der Hirnstamm ist das Zentrum von Angst, Wut und Lust. Dies sind die drei stärksten Gefühle, weil sie biologischen Vorrang haben. Stehen wir vor einen Gefahr, hat der Hirnstamm die Erlaubnis, alle anderen Ebenen auszuschalten und entscheidet in wenigen Sekunden mit den Mechanismen Flucht, Erstarrung oder Angriff. Die Liebe ist einer Gefahrsituation primär nicht wichtig. Was passiert aber wenn man zu lange in einem Überlebensmechanismus „festsitzt“?

Im Kurs geht es darum, die Funktionsweise der Angst besser verstehen zu können. Sich aus einem dieser Mechanismen zu befreien, wenn keine reale Gefahr vor uns steht und ein tieferes Gefühl der Geborgenheit in uns zu spüren, weil der Hirnstamm auch zuständig ist „positive“ Stoffe im Körper zu erzeugen, dass uns anschliessend im Alltag begleitet. Die Teilnehmer bekommen praktische Instrumente die sie selbst jederzeit anwenden können.

Am Nachmittag geht es darum, wie man negative Emotionen konstruktiv einsetzt.

Sei es im Sport in der Kunst in Prüfungssituationen nach einem Schicksalsschlag  starken Ambitionen oder in ganz gewöhnlichen Alltagssituationen. Es ist wichtig zu erkennen, dass seine eigenen negativen Emotionen keine zusätzliche Krücke darstellen. Sondern einem erst recht viel Kraft zur Verfügung stellen und zwar jeden Tag seine Ziele zu erreichen und sich seinen Zielen und Absichten bewusster zu sein. Sich erlauben innerlich alles zu empfinden, erlaubt einem auch selber sich selber näher zu kommen. Kennt man seine Absichten ist es auch einfacher fokussiert zu bleiben, weil die äusseren Bilder und kollektiven Idealvorstellungen als äussere Bilder überhaupt wahrgenommen werden. Die Kräfte  die zur Verdrängung gebraucht wurden stehen Körper und Geist wieder zur Verfügung. Es gibt kein richtiges oder falsches Empfinden nur ein Individuelles. Sich seiner Natur näher zu kommen, hat mit Akzeptanz und Vielfalt zu tun. Dies schenkt einem ein gutes Gefühl nichts Zusätzliches tun zu müssen um „richtig“ zu sein. Wenn man sich fest anstrengen muss in seinem Zentrum zu sein, ist das nicht sein Zentrum, sondern ein Bild von sich selber wie er oder sie glaubt sein zu müssen.

Bescheinigte Präsenzzeit: 6 Stunden

Kosten: 290 CHF

Anmeldung:

Späteres Event: 16. März
Alle Daten für Level 1.